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F-3Hey ihr Stadterkunder, Parkbesucher, Campus-Wanderer und umweltbewussten Genießer! In einer Welt, die im Einwegplastik ertrinkt, gibt es einen stillen Helden, der kostenlos und unkompliziert Erfrischung anbietet: den öffentlichen Trinkbrunnen. Oft übersehen, manchmal misstraut, aber immer wieder neu interpretiert, sind diese Einrichtungen unverzichtbare Bestandteile der städtischen Infrastruktur. Lasst uns das Stigma ablegen und die Kunst des öffentlichen Trinkens neu entdecken!

Jenseits des „Ekel“-Faktors: Mythen über Brunnen entlarvt

Kommen wir nun zum Elefanten im Raum: „Sind öffentliche Brunnen wirklich sicher?“ Die kurze Antwort? Im Allgemeinen ja – insbesondere moderne, gut gewartete. Und hier ist der Grund:

Leitungswasser wird strengstens geprüft: Das Wasser aus öffentlichen Trinkbrunnen wird deutlich strengeren und häufigeren Tests unterzogen als Flaschenwasser. Die Wasserversorger müssen die Standards des US-amerikanischen Trinkwasserschutzgesetzes (EPA Safe Drinking Water Act) erfüllen.

Das Wasser fließt: Stehendes Wasser ist ein Problem; fließendes Wasser aus einem Drucksystem beherbergt viel seltener schädliche Bakterien direkt am Auslaufpunkt.

Moderne Technologie ist ein Wendepunkt:

Berührungslose Aktivierung: Sensoren machen das Drücken von keimbelasteten Knöpfen oder Griffen überflüssig.

Flaschenabfüllanlagen: Spezielle, abgewinkelte Ausgießer verhindern jeglichen Kontakt mit dem Mund.

Antimikrobielle Materialien: Kupferlegierungen und -beschichtungen hemmen das mikrobielle Wachstum auf Oberflächen.

Erweiterte Filtration: Viele neuere Geräte verfügen über eingebaute Filter (oft Kohle- oder Sedimentfilter) speziell für den Zapfhahn/Flaschenfüller.

Regelmäßige Wartung: Seriöse Kommunen und Institutionen lassen ihre Trinkbrunnen regelmäßig reinigen, desinfizieren und die Wasserqualität überprüfen.

Warum öffentliche Brunnen wichtiger denn je sind:

Der Kämpfer gegen die Plastikapokalypse: Jeder Schluck aus dem Brunnen statt aus der Flasche vermeidet Plastikmüll. Stell dir vor, was es bewirken würde, wenn Millionen von uns nur einmal täglich den Brunnen nutzen würden! #NachfüllenStattMülldeponie

Gerechtigkeit bei der Wasserversorgung: Sie ermöglichen allen Menschen kostenlosen und lebenswichtigen Zugang zu sauberem Wasser: Kindern, die im Park spielen, Obdachlosen, Arbeitern, Touristen, Studenten und Senioren beim Spaziergang. Wasser ist ein Menschenrecht, kein Luxusgut.

Förderung gesunder Gewohnheiten: Der einfache Zugang zu Wasser ermutigt die Menschen (insbesondere Kinder), unterwegs Wasser statt zuckerhaltiger Getränke zu wählen.

Gemeinschaftszentren: Ein funktionierender Brunnen macht Parks, Wege, Plätze und Campusgelände einladender und lebenswerter.

Resilienz: Bei Hitzewellen oder Notfällen werden öffentliche Brunnen zu wichtigen Ressourcen für die Gemeinschaft.

Lernen Sie die Modern Fountain-Familie kennen:

Vorbei sind die Zeiten, in denen es nur einen rostigen Wasserhahn gab! Moderne öffentliche Trinkwasserstationen gibt es in vielen Formen:

Der klassische Bubbler: Der bekannte, aufrechte Trinkbrunnen mit Ausguss zum Nippen. Achten Sie auf Ausführungen aus Edelstahl oder Kupfer und klare Linien.

Der Flaschenfüller-Champion: Oft mit einem herkömmlichen Auslauf kombiniert, verfügt dieses Modell über einen sensorgesteuerten Hochleistungshahn, der perfekt zum Befüllen von Mehrwegflaschen abgewinkelt ist. Eine echte Innovation! Viele Geräte haben Zähler, die die eingesparten Plastikflaschen anzeigen.

Die barrierefreie Einheit gemäß ADA-Richtlinien: Ausgelegt auf angemessene Höhen und mit ausreichendem Freiraum für Rollstuhlfahrer.

Die Wasserspielplatz-Kombination: Sie ist auf Spielplätzen zu finden und verbindet Trinkwasser mit Spiel.

Architektonisches Statement: Städte und Universitätsgelände installieren elegante, kunstvolle Brunnen, die den öffentlichen Raum aufwerten.

Clevere Trinkstrategien: Souveräner Umgang mit Getränkebrunnen

Im Allgemeinen ist es zwar sicher, aber ein bisschen Vorsicht kann viel bewirken:

Erst denken, dann handeln (oder nippen):

Beschilderung: Gibt es ein Schild mit der Aufschrift „Außer Betrieb“ oder „Wasser nicht trinkbar“? Beachten Sie es!

Sichtprüfung: Sieht der Auslauf sauber aus? Ist das Becken frei von sichtbarem Schmutz, Blättern oder Ablagerungen? Fließt das Wasser frei und klar?

Standort: Vermeiden Sie Brunnen in der Nähe offensichtlicher Gefahrenquellen (wie z. B. Hundeausläufe ohne ordnungsgemäße Entwässerung, viel Müll oder stehendes Wasser).

Die „Lass es laufen“-Regel: Bevor Sie trinken oder Ihre Flasche füllen, lassen Sie das Wasser 5–10 Sekunden lang laufen. Dadurch wird eventuell vorhandenes stehendes Wasser aus der Armatur gespült.

Flaschenbefüllung > Direktes Trinken (wenn möglich): Die Verwendung des separaten Flaschenbefüllstutzens ist die hygienischste Option, da so der Kontakt des Mundes mit der Armatur vermieden wird. Nehmen Sie immer eine wiederverwendbare Flasche mit!

Kontakt minimieren: Nutzen Sie nach Möglichkeit berührungslose Sensoren. Falls Sie einen Knopf drücken müssen, verwenden Sie Ihren Knöchel oder Ellbogen, nicht Ihre Fingerspitze. Vermeiden Sie es, den Auslauf selbst zu berühren.

Nicht schlürfen oder den Mund direkt an den Auslauf halten: Den Mund leicht über den Wasserstrahl halten. Kindern dasselbe beibringen.

Für Haustiere? Nutzen Sie nach Möglichkeit die dafür vorgesehenen Trinkbrunnen. Lassen Sie Hunde nicht direkt aus menschlichen Trinkbrunnen trinken.

Probleme melden: Sehen Sie einen defekten, verschmutzten oder verdächtigen Brunnen? Melden Sie dies der zuständigen Behörde (Parkverwaltung, Rathaus, Schulbehörde). Helfen Sie mit, die Brunnen funktionsfähig zu halten!

Wussten Sie?

Viele beliebte Apps wie Tap (findtapwater.org), Refill (refill.org.uk) und sogar Google Maps (suchen Sie nach „Trinkbrunnen“ oder „Flaschenauffüllstation“) können Ihnen helfen, öffentliche Trinkbrunnen in Ihrer Nähe zu finden!

Interessenverbände wie die Drinking Water Alliance setzen sich für die Installation und Instandhaltung öffentlicher Trinkbrunnen ein.

Mythos über kaltes Wasser: Kaltes Wasser ist zwar angenehm, aber nicht grundsätzlich sicherer. Die Sicherheit hängt von der Wasserquelle und dem Wassersystem ab.

Die Zukunft der öffentlichen Wasserversorgung: Die Revolution der Nachfüllstationen!

Die Bewegung wächst:

„Nachfüll“-Aktionen: Unternehmen (Cafés, Läden) verwenden Aufkleber, um Passanten zum kostenlosen Nachfüllen von Flaschen einzuladen.

Vorschriften: Einige Städte/Bundesstaaten schreiben mittlerweile Flaschenfüllstationen in neuen öffentlichen Gebäuden und Parks vor.

Innovation: Solarbetriebene Geräte, integrierte Wasserqualitätsmonitore, sogar Springbrunnen, die Elektrolyte zuführen? Die Möglichkeiten sind aufregend.

Fazit: Ein Hoch auf den Brunnen!

Öffentliche Trinkbrunnen sind mehr als nur Metall und Wasser; sie sind Symbole für öffentliche Gesundheit, Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement. Indem wir sie bewusst nutzen, uns für ihre Instandhaltung und den Ausbau einsetzen und stets eine wiederverwendbare Flasche dabei haben, tragen wir zu einem gesünderen Planeten und einer gerechteren Gesellschaft bei.


Veröffentlichungsdatum: 14. Juli 2025