Nachricht

Seite 11Hallo zusammen! Wir haben uns bereits mit dem Filtern von Trink- und Duschwasser beschäftigt – fantastische Schritte für mehr Gesundheit und Komfort. Aber was wäre, wenn Sie jeden einzelnen Tropfen Wasser filtern könnten, der in Ihr Haus gelangt? Stellen Sie sich sauberes, wohlschmeckendes Wasser vor, das aus jedem Wasserhahn, Duschkopf und jedem Gerät fließt. Genau das verspricht ein Wasserfiltersystem für das ganze Haus. Es geht nicht mehr nur um Trinkwasser, sondern um ein völlig neues Wassererlebnis. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, warum dies die ultimative Wasseraufbereitung für Ihr Zuhause sein könnte.

Warum alles filtern? Der Vorteil für das ganze Haus

Während Einzelpunktfilter (wie Untertisch- oder Duschfilter) für bestimmte Bedürfnisse hervorragend geeignet sind, fungiert ein Hauswasserfiltersystem als erste Verteidigungslinie Ihres Hauses und behandelt das Wasser direkt beim Eintritt in Ihre Leitungen. Und das ist ein entscheidender Vorteil:

Schützen Sie Ihre Rohrleitungen und Geräte: Ablagerungen, Rost und Mineralien (Wasserhärte) sind die heimlichen Feinde von Warmwasserbereitern, Waschmaschinen, Geschirrspülern und Rohren. Ein Hauswasserfilter entfernt diese schädlichen Partikel und kann Kalkablagerungen deutlich reduzieren. So verlängert sich die Lebensdauer Ihrer teuren Geräte und kostspielige Reparaturen oder Ersatzbeschaffungen werden vermieden. Freuen Sie sich auf weniger verstopfte Abflüsse und keine unerklärlichen Fälle von „braunem Wasser“ nach Rohrbrüchen mehr!

Reines Wasser, überall und jederzeit: Sie müssen sich nicht mehr fragen, ob der Wasserhahn im Badezimmer gefiltert ist oder ob Ihre Gäste ungefiltertes Wasser trinken. Jeder Wasserhahn, jede Dusche, jede Badewanne, jeder Gartenschlauchanschluss und jeder Eiswürfelbereiter liefert sauberes Wasser. Gleichbleibende Qualität im ganzen Haus.

Verbesserte Haut- und Haarpflege (auch nach dem Duschen): Händewaschen, Gesichtwaschen oder Baden? Gefiltertes Wasser bedeutet weniger Chlor und Schadstoffe, die rund um die Uhr mit Ihrer Haut in Kontakt kommen. Das Ergebnis: spürbar weichere Haut und gesünderes Haar.

Sauberere Wäsche: Chlor und Mineralien im harten Wasser können Textilien schädigen, Farben schneller verblassen lassen und die Kleidung steif oder kratzig machen. Gefiltertes Wasser sorgt für leuchtendere Farben, weichere Handtücher und Kleidung und kann unter Umständen den Waschmittelbedarf reduzieren.

Fleckenfreies Geschirr und Gläser: Hartes Wasser ist der Feind von strahlend sauberem Geschirr und Duschwänden. Eine Hauswasseraufbereitungsanlage, die das Wasser enthärtet oder Mineralien entfernt, verhindert Flecken und Ablagerungen auf Gläsern, Armaturen, Duschwänden und sogar in der Autowaschanlage (mit Ihrem Außenwasserhahn!).

Besser schmeckendes Kochwasser und Eis: Ob Pasta kochen, Suppe zubereiten oder Eiswürfelformen füllen – gefiltertes Wasser aus jedem Wasserhahn sorgt für besser schmeckende Speisen und kristallklares, reines Eis.

Reduzierte Chemikalienbelastung: Weniger Chlordampf im ganzen Haus (aus Duschen, Bädern, Waschmaschinen) bedeutet potenziell bessere Raumluftqualität, was insbesondere für Menschen mit Empfindlichkeiten oder Atemwegserkrankungen von Vorteil ist.

Vereinfachte Wartung: Ein zentrales System, das gewartet werden muss, anstatt mehrerer Filter unter Waschbecken und in Duschen (wobei Sie für zusätzliche Reinheit eventuell noch einen speziellen Trinkwasserfilter nach dem Hauswasserfilter benötigen).

Navigieren durch die Gewässer der Hausautomation: Systemtypen und Technologien

Systeme für das ganze Haus sind komplexer und erfordern eine professionelle Installation, aber das Verständnis der Kerntechnologien hilft Ihnen bei der Auswahl:

Sedimentfilter (Der unverzichtbare erste Schritt):

Funktion: Sie entfernen sichtbare Partikel wie Sand, Schlamm, Rost und Schmutz. Die Filterfeinheit wird in Mikrometern gemessen (niedrigere Zahl = feinere Filtration).

Zweck: Schützt nachgeschaltete Filter und Geräte vor Verstopfung und Beschädigung. Üblicherweise ein Filterpatronenfilter in einem Gehäuse.

Ideal für: Jedes System sollte mit einer Sedimentvorfiltration beginnen, insbesondere bei Brunnenwasser oder älteren Stadtleitungen.

Kohlefilter (Die Chlor- und Geschmackskiller):

Funktionsweise: Aktivkohle (oft in Granulat- oder Blockform) adsorbiert Chlor, Chloramine, unangenehme Geschmacksstoffe, Gerüche, VOCs, Pestizide und einige organische Chemikalien. Sie entfernt jedoch nicht effektiv Mineralien (Wasserhärte), Schwermetalle, Fluorid oder Nitrate für das gesamte Haus.

Typen:

Granulierte Aktivkohle (GAC): Gute Durchflussrate, wirksam gegen Geschmacks-, Geruchs- und Chlorgeschmack.

Kohleblock: Dichte Packung = bessere Schadstoffentfernung, aber etwas geringerer Durchfluss. Besser geeignet für feinere Partikel/VOCs.

Ideal für: Nutzer kommunaler Wasserversorgungsunternehmen, denen es vor allem um die Reduzierung von Chlor, Geschmack, Geruch und allgemein Chemikalien geht.

Wasserenthärter (Die Härtekrieger):

Funktionsweise: Durch Ionenaustausch werden die für die Wasserhärte verantwortlichen Calcium- und Magnesiumionen entfernt. Dabei werden Harzkügelchen verwendet, die mit Salz (oder Kaliumchlorid) regeneriert werden.

Warum: Beseitigt Kalkablagerungen, schützt Geräte/Rohre, verbessert die Schaumbildung von Seife, macht Haut/Haar weicher, beugt Flecken vor.

Ideal für: Haushalte mit mäßig bis stark hartem Wasser. Verlängert die Lebensdauer von Haushaltsgeräten und erleichtert die Reinigung. Hinweis: Es handelt sich technisch gesehen um einen Wasserenthärter, nicht um einen Filter.

Oxidationsfilter (für Eisen, Mangan, Schwefel):

So funktioniert es: Mithilfe von Filtermedien wie Birm, Filox, KDF oder Lufteinblasung werden gelöstes Eisen, Mangan oder Schwefelwasserstoff (Geruch nach faulen Eiern) zu Partikeln oxidiert, die dann herausgefiltert werden können (in der Regel durch einen nachgeschalteten Sedimentfilter).

Ideal für: Brunnenwassernutzer, die mit spezifischen ästhetischen Problemen wie Verfärbungen, metallischem Geschmack oder unangenehmen Gerüchen zu kämpfen haben.


Veröffentlichungsdatum: 02.07.2025