Der Wasserspenderhersteller Purexygen behauptet, dass alkalisches oder gefiltertes Wasser dazu beitragen kann, Gesundheitsprobleme wie Osteoporose, Sodbrennen, Bluthochdruck und Diabetes zu verhindern.
SINGAPUR: Das Wasserunternehmen Purexygen wurde aufgefordert, auf seiner Website und seinen Social-Media-Seiten keine irreführenden Aussagen mehr über die gesundheitlichen Vorteile von alkalischem oder gefiltertem Wasser zu verbreiten.
Wasser soll dazu beitragen, Gesundheitsprobleme wie Osteoporose, Sodbrennen, Bluthochdruck und Diabetes zu verhindern.
Das Unternehmen und seine Direktoren, Herr Heng Wei Hwee und Herr Tan Tong Ming, erhielten am Donnerstag (21. März) die Genehmigung von der Wettbewerbs- und Verbraucherschutzkommission von Singapur (CCCS).
Purexygen bietet Verbrauchern Wasserspender, alkalische Wasserfiltersysteme und Wartungspakete an.
Die Untersuchung der CCCS ergab, dass das Unternehmen zwischen September 2021 und November 2023 in böser Absicht gehandelt hat.
Zusätzlich zu den irreführenden Behauptungen über die gesundheitlichen Vorteile von alkalischem oder gefiltertem Wasser behauptet das Unternehmen auch, dass seine Filter von einer Prüfstelle getestet wurden.
Das Unternehmen behauptete fälschlicherweise in einem Carousell-Angebot, seine Wasserhähne und Trinkbrunnen seien für eine begrenzte Zeit kostenlos. Dies ist falsch, da die Wasserhähne und Wasserspender bereits kostenlos erhältlich sind.
Auch die Vertragsbedingungen täuschen die Verbraucher. Ihnen wird mitgeteilt, dass die im Rahmen von Direktvertriebsverträgen gezahlten Aktivierungs- und Supportgebühren nicht erstattet werden.
Die Kunden wurden auch nicht über ihr Recht informiert, diese Verträge zu kündigen und alle im Rahmen gekündigter Verträge gezahlten Beträge zurückzuerstatten.
CCCS teilte mit, dass Purexygen nach Abschluss der Untersuchung Maßnahmen ergriffen habe, um seine Geschäftspraktiken so zu ändern, dass die Einhaltung des Verbraucherschutzgesetzes (Fair Trading Act) gewährleistet sei.
Dies umfasst das Entfernen falscher Angaben aus Verkaufsunterlagen, das Entfernen irreführender Anzeigen auf Carousell und die Bereitstellung der Wasserfilter, die den Verbrauchern zustehen.
Außerdem wurden Maßnahmen ergriffen, um irreführende gesundheitsbezogene Aussagen über alkalisches oder gefiltertes Wasser zu unterbinden.
Das Unternehmen verpflichtet sich, unlautere Geschäftspraktiken einzustellen und bei der Beilegung von Beschwerden uneingeschränkt mit der Consumer Association of Singapore (CASE) zusammenzuarbeiten.
Das Unternehmen wird außerdem eine „interne Compliance-Richtlinie“ entwickeln, um sicherzustellen, dass seine Marketingmaterialien und -praktiken dem Gesetz entsprechen, und den Mitarbeitern Schulungen darüber anbieten, was unlauteres Verhalten darstellt.
Die Geschäftsführer des Unternehmens, Heng Swee Keat und Herr Tan, versprachen außerdem, dass das Unternehmen keine unlauteren Geschäftspraktiken anwenden werde.
„Die CCCS wird Maßnahmen ergreifen, falls Purexygen oder seine Direktoren gegen ihre Pflichten verstoßen oder sich auf andere unlautere Weise verhalten“, erklärte die Behörde.
CCCS erklärte, dass die Behörde im Rahmen ihrer laufenden Überwachung der Wasserfiltrationsbranche auch „die Marketingpraktiken verschiedener Anbieter von Wasserfiltrationssystemen, einschließlich Zertifizierungen, Bescheinigungen und gesundheitsbezogener Angaben auf deren Websites“, überprüft.
Im vergangenen März ordnete ein Gericht dem Wasserfiltrationsunternehmen Triple Lifestyle Marketing an, die falschen Behauptungen, dass alkalisches Wasser Krankheiten wie Krebs, Diabetes und chronische Rückenschmerzen verhindern könne, einzustellen.
Siah Ike Kor, CEO von CCCS, sagte: „Wir erinnern die Anbieter von Wasserfiltersystemen daran, ihre Marketingmaterialien sorgfältig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle gegenüber den Verbrauchern gemachten Aussagen klar, korrekt und belegt sind.“
„Lieferanten sollten auch ihre Geschäftspraktiken von Zeit zu Zeit überprüfen, um sicherzustellen, dass ein solches Verhalten keine unlautere Geschäftspraxis darstellt.“
„Gemäß dem Verbraucherschutzgesetz (Fair Trading Act) kann die CCCS gerichtliche Anordnungen von Lieferanten erwirken, die unlautere Geschäftspraktiken weiterhin anwenden.“
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Veröffentlichungsdatum: 04.12.2024
