Bevor wir Wasserreiniger verstehen können, müssen wir zunächst einige Begriffe und Phänomene klären:
① RO-Membran: RO steht für Umkehrosmose. Durch die Anwendung von Druck auf das Wasser werden kleinste und schädliche Substanzen daraus entfernt. Zu diesen schädlichen Substanzen gehören Viren, Bakterien, Schwermetalle, Restchlor, Chloride usw.
② Warum kochen wir Wasser gewohnheitsmäßig ab? Durch das Abkochen von Wasser können Restchlor und Chloride im gereinigten Wasser aus Wasseraufbereitungsanlagen entfernt werden. Außerdem dient es als Sterilisationsmethode gegen Mikroorganismen.
③ Nennwasserleistung: Die Nennwasserleistung gibt die Menge an Wasser an, die gefiltert wird, bevor die Filterkartusche ausgetauscht werden muss. Ist die Nennwasserleistung zu gering, muss die Filterkartusche häufiger gewechselt werden.
④ Abwasserverhältnis: Das Verhältnis des vom Wasserreiniger produzierten Reinwasservolumens zum Abwasservolumen, das innerhalb einer Zeiteinheit abgeleitet wird.
⑤ Wasserdurchflussrate: Während des Gebrauchs fließt das gereinigte Wasser für eine bestimmte Zeit mit einer festen Rate. Ein 800G-Wasserfilter produziert etwa 2 Liter Wasser pro Minute.
Die Funktionsprinzipien der derzeit auf dem Markt befindlichen Wasseraufbereitungsanlagen basieren hauptsächlich auf „Adsorption und Interzeption“, die im Wesentlichen in zwei Typen unterteilt werden: Ultrafiltration und Umkehrosmose.
Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden gängigen Wasserreinigern liegt in der Filtrationsgenauigkeit der Membran.
Die Filtrationsgenauigkeit des Umkehrosmose-Membranwasserfilters beträgt 0,0001 Mikrometer, wodurch nahezu alle zuvor genannten Verunreinigungen herausgefiltert werden können. Das aus dem Umkehrosmose-Membranwasserfilter gewonnene Wasser ist direkt trinkbar. Allerdings benötigt das Gerät Strom, erzeugt Abwasser und ist mit höheren Kosten verbunden.
Die Filtrationsgenauigkeit der Membran des Ultrafiltrations-Wasserreinigers beträgt 0,01 Mikrometer. Dadurch können die meisten Verunreinigungen und Bakterien herausgefiltert werden, jedoch keine Schwermetalle und Ablagerungen. Dieser Reinigertyp benötigt keinen Strom, hat keine separate Abwasserentsorgung und ist kostengünstig. Allerdings bleiben nach der Filtration Metallionen (wie z. B. Magnesium) zurück, die zu Ablagerungen führen, und auch andere kleine Verunreinigungen werden zurückgehalten.
Veröffentlichungsdatum: 29. April 2024

